BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Die Grünen Bad Oldesloe

Tennishalle, Waldorfkindergarten

Änderungsantrag zu TOP 13 des Finanzausschusses am 08.11.2025 Beschlussvorschlag:

    • Für die Planung der Tennishalle werden im Haushalt 2026/2027 keine Kosten eingeplant. Dem THC wird vorgeschlagen, alternative Finanzierungsmöglichkeiten für den Bau der gewünschten Tennishalle zu prüfen.
    • Durch den Wegfall der Kosten und des Personalbedarfs für die Planung der Tennishalle wird der Bau des Waldorfkindergartens  um 1 Jahr vorgezogen und das im WPA gekürzte Budget für den Fahrradwegebau wird wieder auf den ursprünglichen Betrag aufgestockt. 

Begründung:
Angesichts der knappen Haushaltslage, die die Finanzierung aller beschlossenen Vorhaben in den kommenden Jahren nicht ermöglicht, müssen Prioritäten gesetzt werden. Da für die Finanzierung der Tennishalle ein Kredit notwendig ist, durch den die Gesamtkosten der Tennishalle voraussichtlich um mehr als 1 Million Euro höher ausfallen als bisher angegeben (d.h. insgesamt voraussichtlich mehr als 5,5 Millionen Euro) ist eine volle Finanzierung der Tennishalle durch die Stadt Bad Oldesloe nicht vertretbar. Im Sinne des Gemeinwohls darf nicht an Maßnahmen wie dem Bau von Kitas und Fahrradwege-Investitionen gespart werden, während gleichzeitig an der Finanzierung des Tennishallenbaus festgehalten wird. Auch im Hinblick auf permanent knappe personelle Ressourcen in der Stadtverwaltung muss die Stadt Bad Oldesloe Prioritäten setzen zugunsten von Maßnahmen, die zu den kommunalen Pflichtaufgaben gehören oder die einer größeren Bevölkerungsgruppe bzw. dem Gemeinwohl zugutekommen.
Es gibt für den THC alternative Möglichkeiten, den Bau einer Tennishalle zu finanzieren. Es ist allgemein üblich, dass Tennisvereine den Tennishallen-bau über eigene Kredite finanzieren und nur einen kommunalen Zuschuss dafür erhalten. Dem THC sollte daher geraten werden, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen und einen Zuschuss bei der Stadt Bad Oldesloe zu beantragen.

05.11.2025

Wilfried Janson, Dr. Norbert Hess, Julia Sievers-Langer und Fraktion



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